Reorganisation: Dezentral und holokratisch

Vertrauen lohnt sich – auch bei der Frage, wie eigenverantwortlich Ihre Teams arbeiten.

Reorganisation / NeomentricSollten Unternehmensführungen in komplexen, unsicheren und schwer vorhersagbaren Zeiten ihre Organisationen noch so gestalten wie bisher? Oder gibt es bessere Möglichkeiten – mit deutlich weniger Zentralismus und hierarchischer Autokratie?

Die Idee, mehr Selbstorganisation und Autonomie in einer Organisation zu ermöglichen, ist nicht neu. Bereits in den 1970er Jahren gab es erste Beispiele für „partizipative Unternehmensführung“. Teams wurden mehr oder weniger in die Selbstverwaltung geführt – mit erstaunlichen Ergebnissen: Die Innovationsleistung nahm deutlich zu, die Produktion gesteigert, Abläufe wesentlich effizienter gestaltet. Trotzdem blieb es bei wenigen Beispielen. Zu mächtig erschien die Idee eines zentral gesteuerten Uhrwerks, das mittels immer besser abgestimmter Systemen zentralistisch gesteuert werden konnte.

Doch die Zeiten ändern sich. Und die Beispiele für Fehler und Versäumnisse, die durch eine veraltete Struktur entstehen können, nehmen drastisch zu. Große Industriekonzerne werden von Startups herausgefordert – und verlieren den Kampf um die Innovation, weil die Konzernspitze mit einer falschen Strategie durch alle Hierarchieebenen steuert. Gleichzeitig lernen Konzerne aus diesen Fehlern und versuchen, durch „Intrapreneurships“ die Startup-Kultur im eigenen Unternehmen zu verankern. Wie kann der Umbau gelingen?

Wir unterstützen Sie bei der Analyse und Neustrukturierung Ihrer Organisation – hin zu einer agileren Struktur. Wichtig ist dabei, das Augenmaß für die spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens und Ihrer Branche zu bewahren. Denn bei der Frage, wie viel dezentrale Autonomie gut ist, darf Idealismus keine Rolle spielen. Der Umbau darf nicht zum Selbstzweck werden. Generell gilt: Je mehr Innovationskraft Sie benötigen, desto selbstbestimmter sollten Ihre Teams arbeiten können. Gleichzeitig bedeutet eine holokratische Organisation nicht das Ende von Führung und Hierarchie. Führungskräfte werden in einer neuen Organisation weiterhin benötigt – mit neuen Aufgaben und einem neuen Rollenverständnis. Mit Trainings und Coachings bereiten wir Ihre Mitarbeiter auf diesen Wechsel vor und begleiten sie bei der Arbeit in der neuen kreativen Freiheit.

 

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Katharina Winkler

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