
Führung entscheidet heute nicht nur über Strategie und Ergebnisse, sondern auch darüber, ob Menschen langfristig gesund bleiben. Denn psychische Belastung entsteht oft dort, wo Prioritäten unklar sind, Grenzen fehlen, Konflikte schwelen oder Sicherheit im Team nicht gegeben ist.
Mental Health Leadership heißt nicht, Führungskräfte zu Therapeut:innen zu machen. Es heißt, sie zu befähigen, Rahmenbedingungen für gesundes Arbeiten zu schaffen, Überlastung früh zu erkennen und Gespräche kompetent zu führen – ohne Stigmatisierung und ohne Aktionismus.
1. Haltung und Vorbild
Wie sprechen wir über Belastung? Welche Signale senden Führungskräfte durch ihr eigenes Verhalten?
2. Klarheit und Grenzen
Priorisierung, Erwartungsmanagement, Entscheidungsfähigkeit – als Schutzfaktor gegen Dauerstress.
3. Psychologische Sicherheit
Ein Klima, in dem Menschen Probleme früh ansprechen können, ohne Angst vor Abwertung.
4. Gesprächskompetenz und Eskalationslogik
Frühwarnsignale erkennen, heikle Gespräche führen, Unterstützung aktivieren (HR, EAP, Betriebsarzt etc.) – klar und respektvoll.
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