Chronischer Stress am Arbeitsplatz ist mehr als ein Befindlichkeitsproblem – er ist ein ernstzunehmender Risikofaktor für psychische und körperliche Erkrankungen. Schlafstörungen, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit oder körperliche Beschwerden wie Kopf- und Rückenschmerzen sind häufige Frühwarnsignale einer Überlastung, die viele Menschen zunächst ignorieren.

Unser Coaching setzt genau hier an – an der Schnittstelle von klinischer Psychologie und Neurowissenschaft. Anders als viele Coaching-Angebote ohne wissenschaftlichen Hintergrund basiert unser Programm auf Methoden, deren Wirksamkeit in klinischen Studien belegt ist. Es wird geleitet von Markus Friedrichs, MSc., M.A. – klinischer Psychologe mit Studium am renommierten Institute of Psychiatry, Psychology and Neuroscience (King’s College London) und langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, wo er Methoden zur Erkennung und Prävention von Burnout und Depression entwickelt hat.
Im ersten Schritt geht es darum, gemeinsam ein klares Bild Ihrer aktuellen Situation zu gewinnen. Dazu gehört die systematische Erfassung Ihrer Stress-Symptomatik: Welche Beschwerden treten auf? In welchen Situationen? Wie stark ist Ihre Belastung? Wir nutzen hierfür wissenschaftlich validierte Instrumente, wie sie auch in der klinisch-psychologischen Diagnostik eingesetzt werden.
Unser Coaching verfolgt Ziele, die sich überprüfen lassen:
Meta-Analysen zeigen, dass strukturierte psychologische Interventionen – insbesondere Ansätze aus Stressmanagement, Achtsamkeit und Verhaltenstherapie – Symptome von Stress, Erschöpfung und depressiver Verstimmung signifikant reduzieren können (Karanika-Murray et al., 2025, JMIR; Vonderlin et al., 2020, J Occup Health Psychol). Die Forschung belegt zudem: Ein Blended-Ansatz, der digitale Methoden mit persönlicher Begleitung durch einen qualifizierten Coach kombiniert, ist besonders wirksam (Karanika-Murray et al., 2025).
Ziel: Ein differenziertes Bild Ihrer aktuellen Belastungssituation gewinnen.
Ziel: Belastung reduzieren und wirksame Strategien einüben.
In dieser Kernphase arbeiten wir gezielt an Ihren individuellen Themen. Je nach Beschwerdeprofil kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz – alle entstammen der klinisch-psychologischen Forschung:
Die Sitzungen finden in der Regel wöchentlich oder 14-tägig statt, je nach Ihrem Bedarf und Zeitplan.
Ziel: Gelerntes im Alltag verankern und Rückfällen vorbeugen.
Nachweisbare Verbesserungen: Basierend auf der aktuellen Forschungslage und unserer klinisch-psychologischen Expertise können Sie bei regelmäßiger Teilnahme und Umsetzung folgende Ergebnisse erwarten:
Mehr Bewegung, weniger Stress: Körperliche Aktivität als Therapiebaustein: Körperliche Aktivität ist eine der am besten erforschten Maßnahmen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit. Eine große Umbrella-Review mit über 128.000 Teilnehmer*innen zeigt, dass regelmäßige Bewegung Symptome von Depression, Angst und psychischer Belastung mit mittleren Effektstärken reduziert – vergleichbar mit manchen psychotherapeutischen Interventionen (Singh et al., 2023, British Journal of Sports Medicine). Dabei gilt: Schon moderate Aktivität wie zügiges Gehen oder Radfahren reicht aus, um messbare Verbesserungen zu erzielen. Eine aktuelle Studie der University of Michigan bestätigt, dass Beschäftigte mit moderatem Bewegungsverhalten weniger emotionale Erschöpfung und mehr berufliche Zufriedenheit erleben als inaktive Kolleg*innen (Albedry et al., 2025, University of Michigan).
Die Wirkmechanismen sind gut erforscht: Bewegung fördert die Ausschüttung von BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor), verbessert die Stressregulation über die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse und steigert Selbstwirksamkeit und Erholungsfähigkeit (Schuch & Stubbs, 2019). Deshalb integrieren wir körperliche Aktivität und Sport gezielt als Baustein in unser Coaching-Programm.
Auf Wunsch können wir Ihr Coaching um unsere eigens entwickelte Anwendung actiself erweitern. In Verbindung mit einem handelsüblichen Wearable (z. B. Smartwatch oder Fitness-Tracker) unterstützt actiself Sie dabei, gesundheitsfördernde Verhaltensweisen in Ihren Alltag zu integrieren – mit einem besonderen Fokus auf Bewegung und körperliche Aktivierung.
Aktuelle Forschung zeigt, dass die Kombination von digitalen Gesundheitsinterventionen mit persönlicher Begleitung durch einen Coach die Wirksamkeit beider Ansätze steigert (Karanika-Murray et al., 2025, JMIR). Das gilt insbesondere für die Steigerung körperlicher Aktivität: Studien belegen, dass Teilnehmer*innen, die einen menschlichen Coach im Rahmen einer digitalen Intervention nutzen, eine bessere Adhärenz zeigen, mehr Zeit mit der Intervention verbringen und nachhaltigere Verhaltensänderungen erreichen (Lentferink et al., 2025, Frontiers in Digital Health). Wearable-Daten ermöglichen dabei eine objektivere Erfassung von Aktivitätsmustern und Erholungsparametern, als sie allein durch Selbstberichte möglich wäre (Quiroz et al., 2023, Healthcare).
Die actiself-Anwendung wurde am Max-Planck-Institut für Psychiatrie entwickelt und enthält ausschließlich Inhalte, die auf evidenzbasierten Elementen der Verhaltenstherapie beruhen.
Die Nutzung von actiself ist optional und wird separat berechnet.asierten Elementen der Verhaltenstherapie beruhen.
Klinischer Psychologe | Neurowissenschaftler | Zertifizierter Coach (ICF)

Markus Friedrichs verbindet klinisch-psychologische Expertise mit neurowissenschaftlicher Forschungserfahrung – eine Kombination, die im Coaching-Bereich ungewöhnlich ist und die Qualität unserer Arbeit maßgeblich bestimmt.
Akademische Ausbildung:
Klinische und wissenschaftliche Erfahrung:
Klinisch-psychologische Weiterbildungen (Auswahl):
Mitgliedschaften:
Kontakt: Markus Friedrichs E-Mail: markus.friedrichs@neomentric.com Telefon: 089 / 2153 8520